Aus aktuellem Anlass

Sanierung von Hochwassergeschädigten Gebäuden

Gegen Naturgewalten wie das aktuelle Hochwasser in einigen Bundesländern ist man machtlos. Innerhalb kürzester Zeit werden Keller oder das Erdgeschoss überschwemmt, im schlimmsten Fall steht das Hochwasser bis unter´s Dach. Wenn Wasser erst einmal läuft, findet es immer einen Weg in poröse Materialien, Hohlräume und Öffnungen – durch Wände, Decken und Fußböden. Neben dem schmerzlichen Verlust der Möbel, Einrichtungsgegenstände und persönlichen Dinge wird spätestens nach dem Ablauf des Wasser deutlich, dass auch die Bausubstanz starken Schaden genommen hat. Zurückgelassen werden durchfeuchte, durchnässte und verschlammte Fußböden, Decken und Wände. Hierbei ist die Verschmutzung das geringere Übel.

Sie ist der ideale Nährboden für Schimmelpilze und Bakterien. Das Hochwasser hat zudem eine Vielzahl von Keimen im Gepäck gehabt und als mikrobiellen Belag zurückgelassen. Aus diesem Grund müssen bei der Sanierung von hochwassergeschädigten Gebäuden eine Vielzahl an Aspekten beachtet werden. Häufig wird sich hierbei nur auf die Trocknung konzentriert. Das Risikopotenzial ist allerdings zum Teil deutlich größer, als allgemein vermutet. Eine umfassende und fachlich versierte Einschätzung der Situation stellt die elementare Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Sanierung dar.

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03 März 2012

Fachseminar Wohnungslüftung und Lüftungskonzepte

Die gesetzlichen Anforderungen der Energieeinsparverordnung erfordern eine höhere Luftdichtheit der Gebäudehülle. Dies führt dazu, dass der Luftaustausch nicht mehr wie früher von alleine stattfindet. Die neuen Lüftungsverhältnisse greifen zunehmend in die bauphysikalischen Verhältnisse ein und können Gesundheits- und Bauschäden verursachen.

Immer mehr Nutzer sind mit den Aufgaben der Lüftung (bauphysikalisch, hygienisch, energetisch) überfordert. Nicht ohne Grund wird seit Jahren eine „Bedienungsanleitung“ für Immobilien gefordert. Neues Wohn- und Lüftungsverhalten ist notwendig, eine nutzerunabhängige Lüftung von Wohnungen ist gefragt.

Hier setzt die DIN 1946-6 an: in Zukunft kann man in Wohnbauten kaum noch auf lüftungstechnische Maßnahmen verzichten, um bei aller Energieeffizienz die Anforderungen an den Bautenschutz erfüllen zu können und die Raumlufthygiene nicht zu gefährden. In vielen Fällen werden sich diese Anforderungen nur noch mit Systemen der ventilatorgestützten Lüftung risikofrei erreichen lassen.

Im gleichnamigen Fachseminar werden zunächst die Anforderungen an eine funktionssichere Wohnungslüftung und die damit verbundenen bauphysikalischen Grundlagen behandelt. Darauf aufbauend werden notwendige Maßnahmen für risikoarme Lüftungskonzepte der freien und ventilatorgestützten Lüftung zur Vermeidung von Bau- und Gesundheitsschäden erläutert.

Grundlage für die zielführende Planung, Ausführung und Instandhaltung der Wohnungslüftung sind dabei die Empfehlungen der völlig neu gestalteten DIN 1946-6 „Lüftung von Wohnungen“, die von dem Referenten maßgeblich mit erarbeitet wurde. Beispielrechnungen aus dieser Norm und der ebenfalls überarbeiteten DIN 18017-3 veranschaulichen notwendiges Wissen zur Problemlösung.

 

Informationen zum Programm und Veranstaltungsort, zu Hotelempfehlungen, zur Anreise sowie zur Anmeldung sind im Internet unter www.baufachkompetenz.de abrufbar.

 

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