Aus aktuellem Anlass

Sanierung von Hochwassergeschädigten Gebäuden

Gegen Naturgewalten wie das aktuelle Hochwasser in einigen Bundesländern ist man machtlos. Innerhalb kürzester Zeit werden Keller oder das Erdgeschoss überschwemmt, im schlimmsten Fall steht das Hochwasser bis unter´s Dach. Wenn Wasser erst einmal läuft, findet es immer einen Weg in poröse Materialien, Hohlräume und Öffnungen – durch Wände, Decken und Fußböden. Neben dem schmerzlichen Verlust der Möbel, Einrichtungsgegenstände und persönlichen Dinge wird spätestens nach dem Ablauf des Wasser deutlich, dass auch die Bausubstanz starken Schaden genommen hat. Zurückgelassen werden durchfeuchte, durchnässte und verschlammte Fußböden, Decken und Wände. Hierbei ist die Verschmutzung das geringere Übel.

Sie ist der ideale Nährboden für Schimmelpilze und Bakterien. Das Hochwasser hat zudem eine Vielzahl von Keimen im Gepäck gehabt und als mikrobiellen Belag zurückgelassen. Aus diesem Grund müssen bei der Sanierung von hochwassergeschädigten Gebäuden eine Vielzahl an Aspekten beachtet werden. Häufig wird sich hierbei nur auf die Trocknung konzentriert. Das Risikopotenzial ist allerdings zum Teil deutlich größer, als allgemein vermutet. Eine umfassende und fachlich versierte Einschätzung der Situation stellt die elementare Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Sanierung dar.

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