Als eine Folge der Untergrundvorbehandlung (z. B. durch Sandstrahlen oder Hochdruckwasserstrahlen) oder Verschmutzung der Rissflanken kann der sichtbare Riss größer wirken, als der eigentliche Riss ist. In Folge dessen werden die Rissbreiten ohne Messhilfen meistens zu groß eingeschätzt. Anstelle "millimeterbreiter" Risse sind oft nur Risse von lediglich 0,5 mm vorhanden. Eine objektive Bwertung der Rissbreiten kann deshalb nur mit einem Rissbreitenmesser oder -lineal erfolgen.