mögliche Längenzunahme eines Materials unter Zugspannung, gewöhnlich in % der ursprünglichen Länge angegeben. Dabei wird ein Prüfkörper nach entsprechender Konditionierung (Zeitdauer und Temperatur der Trocknung) in ein Prüfgerät fest eingespannt und mit gleich bleibender Geschwindigkeit entlang der Längsachse auseinander gezogen. Entweder bis zum Reißen des Prüfkörpers oder bis dessen Längenänderung einen vorbestimmten Wert erreicht hat. Generell korrespondieren hohe Reißdehnungswerte mit niedrigen Werten für die Reißfestigkeit und umgekehrt.