Der Biofilm beschreibt eine Anhäufung von Mikroorganismen, die in einer Art Schleimschicht die Oberfläche von Baustoffen besiedeln. Diese Schicht aus Kohlenhydraten, Lipiden, Nukleinsäuren und Proteinen stellt den Schutz von Mikroorganismen gegen äußere Angriffe wie Trockenheit oder auch Biozide dar. Wenn eine Baustoffoberfläche durch einen Biofilm überzogen ist, verändern sich in der Regel auch die Eigenschaften der Oberflächen, so z. B. die Wasserdampfdiffusion oder auch das hygroskopische Verhalten. Außerdem muss beachtet werden, dass derartige Baustoffoberflächen im Rahmen einer Sanierung schwieriger mit Bioziden behandelt werden können.