Beseitigung von holzverfärbenden Pilzen
Die holzverfärbenden Pilze zählen zu der Gruppe der Schlauchpilze (Ascomyceten), der viele der üblichen Schimmelpilze angehören. Der am häufigsten anzutreffende holzverfärbende Pilz ist die Blaufäule, die allerdings keine Auswirkung auf die Festigkeit des Holzes besitzt, denn die Zellwände werden nicht abgebaut. Genau genommen liegt auch keine Fäulnis, sondern nur eine Verfärbung vor, so dass der Name Blaufäule etwas irreführend und unzutreffend ist. In Fachkreisen wird deshalb zunehmend die Bezeichnung Bläuepilz (franz.= champignons du bleuissement) verwendet. Als Entwicklungs- oder Wachstumsbedingungen können ca. 15 bis 40°C und eine Holzfeuchtigkeit von > 30% angesetzt werden. Holzverfärbende Pilze stellen selbst kaum eine Gefährdung für die Festigkeit des Holzes dar, weil sie in der Regel nie tiefer als 1mm in das Holz hineinwachsen.